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SAI SO Relaunch mit Geraldine Chaplin
Rasanter kann man sich eine Wirtschaftskarriere nicht vorstellen: Nach einem Abitur mit Auszeichnung in ihrer Heimatstadt Hangzhou studierte Shiyin Cai in Shanghai International Business Administration, ging mit einem Stipendium nach New York und wurde im Mai 2000 von General Electric in ein Zwei-Jahres-Programm aufgenommen, das sie nach Großbritannien, Mexiko, China und zurück in die USA führte. Mit nur 29 Jahren wurde sie von General Electric als Chief Technology Officer für den asiatisch-pazifischen Raum eingesetzt.

Ende November 2007 beendete „Überfliegerin" Shiyin Cai ihre Blitzkarriere, um einem Traum zu folgen: „Endlich eigene Mode machen!"

Die Motivation dazu war aus Frustration entstanden. Mit einer Körpergröße von 1,57 m war Shiyin zu klein, um die Kleider zu tragen, die sie in der „Vogue" immer bewunderte. Mit Geld war ihr Problem nicht zu lösen: „Alles musste ich ändern lassen - und dann sah es nicht mehr gut aus." 

Ein Problem, das viele Frauen kennen. Es genügt nicht, bei einem Kleidungsstück nur nach der Körpergröße zu gehen, der Schnitt muss der jeweiligen Figur angepasst werden, erst dann kann das Ergebnis so schick aussehen wie an einem Model. 

Diese Überlegung führte bei Shiyin zu einer Vision: Es müsste jeden Entwurf nicht nur in verschiedenen Größen - beispielsweise von 34 bis 44 - geben, sondern innerhalb jeder Größe auch noch mal speziell auf die unterschiedlichen Körpermaße zugeschnitten. „Manche Frauen sind oben breit und unten schmal oder umgekehrt", erklärt Shiyin, „manche haben Taille und andere nicht - all das muss ein Schnitt berücksichtigen." 

Ihre Geschäftsidee war geboren. 

In Hamburg, wohin die Liebe sie geführt hatte, gründete Shiyin ihre eigene Firma, um Mode zu machen, die alle Frauen vorteilhaft kleiden sollte. Außerdem schwebte ihr als Kosmopolitin eine Fusion aus östlicher und westlicher Mode vor. Bei einem Trip nach Berlin entdeckte sie eine Marke, die manche ihrer Vorstellungen bereits verwirklicht hatte: Sai-So, eine Wiederverwertung antiker Kimonos in modernen Entwürfen. 

Shiyin übernahm die Firma Sai-So, die in Schwierigkeiten steckte, und entwickelt die Linie mit ihrem eigenen Konzept der „schmeichelnden Schnitte" weiter. Mehr noch: So wie sie Sai-So gerettet hat, kümmert sie sich auch um das Überleben traditionellen Handwerks in Ost und West. Auf Scouting-Touren entdeckte sie kunstvolle Webereien und Stickereien - von Kambodscha bis zum Bayerischen Wald - und gibt von Frauen geführten Kleinstunternehmen eine Chance. 

Trotz der eskalierenden Finanzkrise lanciert die mutige junge Chinesin ihre Linie „SAI SO bei Shiyin Cai" in diesem Winter. 

Nach einem Start bei der Charity-Veranstaltung „Event Prominent" im November in Hamburg fand die allererste exklusive SAI SO-Modenschau nun in Innsbruck statt:

Dienstag, 9. Dezember, 20 Uhr, neues Hofgarten Foyer im Congress Congress.
 

Shiyin Cai und ihr Stargast Geraldine Chaplin waren persönlich anwesend. Erstmals war auch die blinde deutsche Tibetologin Sabriye Tenberken, die in Innsbruck  mit dem Special Life Award für Menschen mit Handikap ausgezeichnet wurde, für SAI SO auf dem Laufsteg.

Nach dem Konzept von Shiyin Cai, „normale" Frauen anzuziehen, präsentierten Damen der Tiroler Gesellschaft ihre Mode:

Dr. Charlotte Ammann, Brauerei Starkenberg,Verena Wieser, Papetterie Schmid Innsbruck; Sonja Ultsch, Gastwirtin „Zum Schwarzen Adler", Innsbruck, Johanna Penz, Gründerin und Veranstalterin der ART Innsbruck, die Sängerinnen Antonia Lin, Claudia Hubmann, Sabine Soucek, Agenturchefin Charlotte Sengthaler, Anna Wetscher, Schülerin und Tochter des Planungs- und Designhauses Wetscher.

 Nähere Infos unter: www.saiso.de, SaiSo Design, Hamburg,

  Telefon: 0049 (0) 175 4248132

 

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